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06.02.2012
Ein hartes Stück Arbeit für Brixen
39 Minuten lang lag der SSV Forst Brixen gegen den Tabellenletzten aus Mezzocorona am Samstag im Rückstand.Der Abwehr und Torhüter Armin Michaeler war es zu verdanken, dass es am Ende einen 24:19 (12:13)-Erfolg gab und die drei Punkte im Eisacktal blieben. Ende gut, alles gut. „Das einzig positive waren heute die drei Punkte“, war nicht nur Sektionsleiter Reinhold Engl erleichtert.
Brixen gehört damit zum Quartett auf Platz drei. „Wir haben zu Beginn viel zu
schwach im Angriff gespielt“, wusste auch Coach Michl Niederwieser.
„Nach der Pause hat dann Armin Michaeler hinten zu gemacht“. 18 Paraden standen
für ihn zu Buche. Das ging aber mit einer Umstellung in der Defensive einher.
Deshalb wollte Kollege Hubert Nössing der Verteidigung den Hauptanteil am neunten Saisonsieg zugestehen: „Das Spiel haben wir in der Abwehr gewonnen. Besonders Manuel Dejakum hat mir heute gefallen“. Brixen hatte große Schwierigkeiten, ins Spiel zu kommen, beging vorne Fehler über Fehler.
Mezzocorona führte nach 17 Minuten 11:6. Da hatten die Brixner schon sechs Fehlwürfe und fünf technische Fehler zu verzeichnen und war hinten nicht so kompakt wie von Nössing vor dem Spiel gefordert.
Dann wachte Brixen endlich auf und kam dank Andreas Salcher zur Pause wenigstens
auf 12:13 heran. „Er hat teilweise gut gespielt“, so Nössing über seinen Spielmacher. Nach dem 12:15 (33.) kassierten die Brixner eine Viertelstunde kein
Tor und zogen auf 18:15 (47.) davon. Endlich war die Defensivabteilung auf dem Posten – und mit ihr Michaeler, der vor der Pause selten glänzen konnte.
Die drei Punkte brachte dann Mirko Nikolic Kajic ins Trockene,von dem 50 Minuten fast gar nichts zu sehen war. Mit seinen Toren zum 21:18, 22:18 und
23:19 (57.) bewahrte er sein Team vor einer unliebsamen Überraschung.
Vor allem im Angriff muss sich Brixen aber steigern, wenn es in den nächsten zwei Auswärtsspielen gegen Ambra und Triest punkten will. Aljosa Stefanic
ist nach seiner Daumenverletzung noch lange nicht der Alte.Über den Kreis ging am Samstag gar nichts. Andreas Kammerer sah die Bälle meist nur von weitem und wurde kaum angespielt.
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