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24.10.2011
Die Brixner Ansprüche steigen
Der SSV Forst Brixen hat den vierten Sieg in Serie in der Handball-Eliteliga geschafft.Doch nach dem 30:24 (14:10)gegen den unbequemen Aufsteiger Ambra war nicht alles Gold was glänzt.Trainer Hubert Nössing wurde in der Kabine laut. „Ich bin froh über die drei Punkte, aber es war ein Arbeitssieg, wie ich ihn mir erwartet habe“. Auch Kollege Michl Niederwieser meinte:„Wir können sicher besser spielen,aber wichtig war der Sieg“. Den hat Brixen im Grunde
souverän geschafft, auch wenn es besonders in Sachen Konzentration haperte. „Um auswärts gegen gute Teams ein gutes Spiel zu machen, braucht es mehr – vor allem mental. Mit einigen Sachen bin ich nicht zufrieden“,so Nössing.
Gemeint waren dawohl die 17 technischen Fehler und die vielen Fehlwürfe, mit denen sich die Brixner das Leben selbst schwermachten.Schon in der ersten Hälfte hätten die Hausherren vor 500 Zuschauern das Spiel entscheiden können. Nach dem lupenreinen Hattrick von Aljosa Stefanic zum 3:0 (3.) ließen die Gastgeber aber die letzte Konsequenz vermissen und im Angriff zu viele Möglichkeiten aus. Beim 6:5 (13.)war Ambra wieder da. Und erst nach dem 11:9 (27.) konnte sich Brixen absetzen. Bis zum 20:12(40.) lief alles nach Plan. Die Abwehr stand und hinter ihr zeigte ArminMichaeler eine Glanzleistung.
Mit 19 Paraden war der in der Deckung der Vater des Sieges.„Das war bestimmt seine beste Saisonleistung“, meinte Niederwieser zur Nummer eins.„Aber wir haben den Gegner durch Gegenstöße wieder stark gemacht. Das darf nicht passieren“.Vorne wurde Mirko Nikolic Kajic zum Mann des Spiels. Nachdem sich der Slowene in der ersten Halbzeit noch im Hintergrund gehalten und für seine
Kollegen gespielt hatte, trumpfte ermit acht Toren nach der Pause auf. Die Treffer vom 19:12 bis zum 28:21 (49.) gingen mit zwei Ausnahmen auf sein Konto.
Nicht umsonst steht der 27-Jährige in der Toschützenliste der Eliteliga auf Platz eins. „Einen Bomber wie ihn hatte Brixen lange nicht mehr“, freute sich
auch Vorstandsmitglied Silvan Bernardi.Nikolic Kajic hatten es die Eisacktaler
zu verdanken, dass Ambra auf Distanz gehalten wurde. Denn Stefanic baute
nach dem Traumstart ab und ging in der zweiten Hälfte leer aus. Mit den Siegen steigen auch im Eisacktal die Ansprüche. „Nach den guten Trainingsleistungen
will ich von der Mannschaft einfach mehr“, sagt Nössing.Das wird es auch brauchen,um im Klassiker am Samstag gegen Triest in der Erfolgsspur zu bleiben.
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10 |
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| Torschützen Top5 |
| Mirko Nikolic Kajic |
150 |
| Aljosa Stefanic |
76 |
| Giuliani Roland |
58 |
| Kovacs Holger |
54 |
| Ranalter Michael |
51 |
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26 |
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20 |
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15 |
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