Die verbale Trotzreaktion folgte direkt am Tag nach der bitteren Heimniederlage gegen GIRGENTI. "Wir wollen die Wut und den Ärger über die Niederlage und die Vorkommnisse beim Spiel gegen GIRGENTI mitnehmen und TRIEST ein Stück weit büßen lassen", prophezeiten die Spieler und Trainer mit entschlossenem Blick. Man wolle den Frust über diese Niederlage, die sehr unglücklich zu stande gekommen ist, bis zum nächsten Spiel konservieren.
Eine gute Ausgangsposition, finde ich, diese kämpferische "jetzt erst recht" Haltung unserer Spieler. Wenn man sich ungerecht behandelt fühlt (zu recht), kann das schon Energien freisetzen. Als zusätzliche Motivation wurde an das Spiel vor 2 Saisonen in Triest errinnert, welches wir in einer ähnlichen Situation (unerwartete Heimniederlage gegen Venedig)gewonnen haben.
Wir wissen aber sehr genau, daß uns eine sehr schwere Aufgabe erwartet. Triest liegt in der Tabelle sehr weit vor uns und hat momentan einen Lauf und sehr viel Euphorie. Wir wissen aber auch, daß man mit einer sehr guten Leistung auch in Triest nicht chancenlos ist.