: Was hat sie zum Comeback im Handball-Tor bewogen?
Michl Niederwieser: Ich habe im Mai 2006 mit einem Remis in Triest im Trikot des SC Meran aufgehört und hatte eigentlich nie ein Abschiedsspiel mit Brixen. Jetzt habe ich sechs Abschiedsspiele bis zum Ende der Saison. Aber das einzige was wirklich zählt, ist dass wir mindestens eines der nächsten beiden Spiele gewinnen. Dann sind wir so gut wie aufgestiegen.
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: Die Pause war lang und 44 ist ein stattliches Alter oder nicht?
Niederwieser: Konditionell habe ich keine Bedenken. Ich habe auch keine Angst, auch wenn ich nur zwei volle Trainings gemacht habe. Es gab keine Alternative. Ich habe mich dem Willen des Vereins gebeugt - und wir wollen alle aufsteigen und dafür alles versuchen.
: Und wenn es doch schief gehen sollte?
Niederwieser: Ich habe nichts zu verlieren und schon so viel erreicht. Wichtig ist, dass Felix Grömminger ein wenig der Druck genommen wird. Auch die Spieler befürworten mein Comeback. Ich hoffe, dass die Mannschaft für Armin spielt und sein Fehlen wettmacht.